Informationen

Bei einem Tattoo werden Farbstoffe mit feinen Nadeln unter die Haut gebracht. Es handelt sich dabei um eine Kunst, die schon seit vielen tausend Jahren besteht und auch in der heutigen Zeit nichts von ihrem Reiz verloren hat. Waren Tattoowierungen früher noch negativ belegt, gelten Sie heute dank neuster Farbpigmente, feinster Nadeln und technisch ausgereiften Spulenmaschinen als individuelle Körperkunst und werden größtenteils in der Gesellschaft aktzeptiert.

Wichtig ist bei einem Tattoo, ist  immer die Auswahl des Motivs. Einmal gestochen, kann ein Tattoo nur kostenintensiv und schmerzhaft entfernt werden. Daher raten wir Ihnen, sich über das Motiv wirklich sicher zu sein. Des weiteren ist darauf zu achten das sie zu einem Tattoowierer Ihres vertrauens gehen, denn billig und schnell ist nicht das Maß nachdem Sie Ihren Tattoowierer aussuchen sollten.

Wir haben lange Erfahrung im Bereich der Tattoos und konnten schon viele Kunstwerke auf die Haut unserer Kunden aufbringen. Werfen Sie gerne einen Blick in unsere Galerie und sehen Sie, welche verschiedenen Stile von Old School bis Celtic wir beherrschen.

Piercing ABC

Unter folgendem Link könnt ihr Euch die bekanntesten Piercings mit kurzer Beschreibung und dem „Richtwert“ (Abweichungen sind hier normal) für die Dauer der Ausheilung und welcher Schmuck typischer Weise getragen wird, ansehen.
Desweiteren findet ihr nähere Informationen zum Thema Piercing.

www.piercing-magazin.de/pabc-template.html

Sterilisation

Um einen klinischen Sterilisationsstandard zu erreichen, führen wir die Reinigung der Instrumente in drei Stufen durch:

  • Als erstes erfolgt eine Vorreinigung im Kaltdesinfektionsbad.
  • Im Anschluss werden verbleibende Schmutzpartikel im Ultraschallbad gelöst.
  • Dann werden die Instrumente in Folien eingeschweißt und im Autoklav sterilisiert.
Ohrlochpistolen
Da Ohrlochpistolen nicht sterilisierbar sind, können HIV, Hepatitis B und C und andere Viren übertragen werden. Zudem sind die meisten Schmuckstücke zu kurz, wodurch eine Entzündung vorprogrammiert ist. Daher raten wir grundsätzlich von dem Einsatz einer Ohrloch-Pistole ab.
Wenn es Probleme gibt
Frage bitte immer (wenn möglich) zuerst uns! Im Verlauf der Wundheilung können einige Dinge passieren, die nicht unweigerlich den Besuch beim Arzt oder gar den Verzicht auf das Piercing mit sich bringen.
Ein normaler Arzt ist in der Regel nicht so vertraut mit den Besonderheiten des Piercens, wie es ein guter Piercer ist.
Du solltest uns auf jeden Fall aufsuchen, wenn
  • du das Pflegemittel nicht verträgst (erhöhter Juckreiz, Brennen oder Ausschlag)
  • sich allergische Reaktionen zeigen (die Wunde heilt nicht, es fühlt sich zunehmend unangenehm an, nässt, blutet oder eitert, evtl. kommt es zu Ausschlag rund um die Wunde)
  • sich das Piercing entzündet hat.
Auf keinen Fall einfach den Schmuck entfernen! Das Wundsekret kann sich in dem Kanal abkapseln und zu einer schweren und tiefen Entzündung führen. Diese muss dann u. U. chirurgisch behandelt werden.
Allergien
Da die Piercingwunde eine ungeschützte Wunde ist, enthält der Schmuck zum Ersteinsatz ein absolutes Minimum an allergenen Stoffen. Nichtsdestotrotz kann es zu allergischen Reaktionen kommen. Durch den Schmuck, durch Eindringen von Stoffen in den Wundkanal oder durch das Pflegemittel. Jodhaltige Mittel zum Beispiel provozieren oft solche Reaktionen. In solchen Fällen spreche bitte mit uns. Sei es der Schmuck oder das Pflegemittel, es gibt immer Alternativen.
Was normal ist
Folgende Dinge sind vollkommen normal und sollten dir kein Unbehagen bereiten.
Natürlich immer vorausgesetzt, genannte Symptome halten nicht länger als drei Tage an. Grundsätzlich gilt immer: fühlst du dich unsicher, frag uns!
Nach dem Piercen kann
  • die gepiercte Körperstelle anschwellen (Kühlung hilft)
  • die Wunde brennen und/oder leicht schmerzen
  • es zu leichten Blutungen kommen
  • Flüssigkeit aus der Wunde gelangen (kein Eiter)
  • es sich so anfühlen als ob dein Piercing „Höhen und Tiefen“ hat – eben fühlte es sich abgeheilt an, dann wieder nicht
  • es für dich ungeahnte Einschränkungen geben, weil bestimmte Bewegungen für dich unangenehm sind.

Zungenpiercing und Geschmacksnerven

Oft werden wir gefragt, ob durch ein Zungenpiercing die Geschmacksnerven verloren gehen können. Deshalb hier ein paar Infos über die Zunge:

Die Rezeptoren zum Schmecken sind die Geschmacksknospen. An der Oberfläche der Zunge befinden sich so genannte Papillen. Diese Papillen sind für den Tast- und Geschmacksinn verantwortlich.

Der Mensch hat ca. 7000 bis 9000 Geschmacksknospen.

Die Lebensdauer dieser beträgt nur etwa 5 bis 20 Stunden und die abgestorbenen Knospen werden laufend durch neu gebildete ersetzt.

Fazit, die Geschmacksnerven können durch ein Zungenpiercing nicht verloren gehen.

Brustwarzenpiercing und Stillen
Viele Frauen haben, bevor sie sich die Brustwarzen piercen lassen, vor allem einen Gedanken im Hinterkopf: Kann ich später noch stillen? Ja, man kann.
In der weiblichen Brust befinden sich zwischen 12 und 25 Milchdrüsen, von denen jede ihren eigenen Milchgang zur Brustwarze besitzt. Selbst wenn einer oder mehrere dieser Milchgänge durch das Piercing unterbrochen sind, findet die Muttermilch dennoch ihren Weg. Wenn man allerdings das Piercing nach der Schwangerschaft vornehmen lässt, sollte man nach dem Abstillen ganz sicher gehen, das die Milchproduktion zur Gänze versiegt ist. Sonst könnte sich in einem verschlossenen Milchgang die Milch stauen, was unter Umständen zu Problemen führen könnte.

Hermannstr. 7, 86150 Augsburg

0821 - 65091388

Mo.-Sa. : 10:00 - 19:00